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Golf ist eine Sportart, die über eigene "Verhaltens-Regeln" verfügt: die Golf-Etikette. Diese ist in den Golfregeln beschrieben und soll gewährleisten, dass die Spieler die größtmögliche Spielfreude erleben und alle auf dem Platz befindlichen Personen keiner vermeidbaren Gefährdung ausgesetzt sind. Dies gilt in besonderem Maße für Greenkeeper, die in vielen Arbeitsstunden dafür sorgen, dass sich der Golfplatz in bestmöglichem Zustand befindet. Golfer können dazu einen erheblichen Beitrag leisten. In den offiziellen Golfregeln werden in Abschnitt I – Etikette und Verhalten auf dem Golfplatz – Richtlinien aufgestellt, die von jedem Golfer im Sinne von „Spirit of the Game" („wahrer Geist des Golfspiels") erwartet
werden.
Hierbei geht es nicht nur um Höflichkeit,
In den offiziellen Golfregeln werden in Abschnitt I – Etikette und Verhalten auf dem Golfplatz – Richtlinien aufgestellt, die von jedem Golfer im Sinne von „Spirit of the Game" („wahrer Geist des Golfspiels") erwartet werden.Hierbei geht es nicht nur um Höflichkeit, Sportsgeist und Spieltempo, sondern auch um Rücksicht auf Mitmenschen und um die Schonung des Golfplatzes und der Natur. Bei Missachtung dieser Richtinien wird der Spielleitung ausdrücklich empfohlen, geeignete disziplinarische Maßnahmen zu erlassen. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Etikette können Spieler auch nach Regel 33-7 disqualifiziert werden. Über die Golfregeln hinaus wird empfohlen, Bestimmungen zu erlassen, die die individuellen Erfordernisse berücksichtigen, beispielsweise besondere Spielregeln und Befugnisse der Platzaufsicht.
Rücksichtnahme und Sicherheit
Das Miteinander der Golfer wird über die Etikette geregelt. Dort findet sich auch der Hinweis, dass die Spieler keinen Schlag ausführen sollten, der die Greenkeeper in Ihrer Nähe bzw. in Spielrichtung gefährden könnte. Nicht nur aus Gründen der Sicherheit sollten Greenkeeper grundsätzlich Vorrang vor dem Spielbetrieb haben. Wenn die Platzmannschaft einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit Warten auf die Golfspieler verbringt, wirkt sich dies gravierend auf die Platzpflegekosten und möglicher Weise auf die Mitgliedsbeiträge aus. Ein gewisses Maß an beiderseitiger Rücksicht sollte selbstverständlich sein und möglichst klar in entsprechender Form, z.B. auf den Score-Karten, geregelt werden. Grundsätzlich sollte nur gespielt werden, wenn die Greenkeeper durch Handzeichen die Freigabe erteilen oder mit ihrer Maschin
aus der Gefahrenzone fahren. Werden auf einer Spielbahn länger andauernde Maßnahmen wie Einbau von Dränagen, Bunkerumbauten oder ähnliches durchgeführt, sollte die Spielbahn entweder gesperrt oder zumindest gekürzt werden. Ist keine Sperrung möglich, sollte ein Hinweisschild bereits auf den entsprechenden Abschlägen auf das Gefährdungspotential hinweisen. Besteht die Gefahr, dass jemand unbeabsichtigter Weise von einem Ball getroffen werden könnte - z.B. Ball fliegt unkontrolliert oder auf einen nicht einsehbaren Teil des Platzes - rufen Sie so laut wie möglich "FORE". Rufen Sie sicherheitshalber auch dann, wenn der Ball nur in die Nähe von Spielern oder Greenkeeper und Spazier-gängern fliegen könnte.

Grundsätzlich darf erst gespielt werden, wenn die Spieler und Greenkeeper vor Ihnen außer Reichweite (maximal erreichbare Spielweite plus 30 m) sind. An Par 3 Löchern darf erst abgeschlagen werden, wenn die vorhergehenden Spieler oder die Greenkeeper das Grün verlassen haben. Wurde die Fahne auf einem Grün entnommen, aus welchen Gründen auch immer, darf dieses Grün nicht angespielt werden. Bitte machen Sie auch keine Übungsschwünge in Richtung von Personen.
Divots
Spieler sollten vermeiden, den Platz durch unnötige Übungs-schwünge oder Schlagen des Schlägers in den Boden – aus Ärger oder einem anderen Grund – zu beschädigen (Etikette). Jede beschädigte oder herausgeschlagene Grasnarbe (Divot) muss auf den Spielbahnen sofort eingesetzt und angedrückt werden, damit der Rasen wieder anwachsen kann und bleibende Schäden (z.B. Verunkrautung) und damit Kosten vermieden werden.
Pitchmarken(Pitchmarken) auf dem Grün sollten umgehend repariert werden, gleich ob diese vom Ball des Spielers verursacht wurden oder nicht. Dies verlangt nicht nur die Etikette. Folgen von nicht reparierten Pitchmarken sind eine untreue Putt-Oberfläche und eine laufende Verschlechterung der Grüns durch Einwanderung von Moosen und insbesondere von Poa annua. Eine geschädigte Grasnarbe ist zudem besonders anfällig gegenüber Pilzerkrankungen.
Schonung des Platzes
Zur Schonung des Platzes und damit zur Einsparung von Pflege- und Regenerationskosten sollten unbedingt die Hinweise in den Golfregeln (Etikette) beachtet werden. Hierzu zählt insbesondere:
Die angelegten und angezeigten Wege zu den Abschlägen, Fairways bzw. um das Grün unbedingt einhalten. Mit dem Trolley/Cart keine Engstellen (z.B. zwischen Bunker und Grün) benutzen. Flaggenstock sorgfältig bedienen und Ball vorsichtig aus dem Loch entnehmen (KEINEN Schlägerkopf verwenden!), um Lochkante nicht zu beschädigen. Auf dem Grün nicht auf Schläger, Fahne oder Schuhspitze aufstützen. Pitchmarken und durch Golfschuhe entstandenen Schäden umgehend reparieren, auch die der anderen Spieler. Beim Ablegen von Golftaschen und Flaggenstöcken die Grasnarbe nicht beschädigen. Vor Verlassen eines Bunkers alle vom Spieler verursachten Fuß- und Schlägerspuren sorgfältig einebnen. Wenn im gleichen Zug andere Unebenheiten mit beseitigt werden, trägt das dem Gedanken der Fairness Rechnung.
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Benutzen Sie |
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...und drücken |
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…mit leichten |
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Danach die reparierte Stelle mit dem Putter gefühlvoll einebnen
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